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Datum: 05.03.2012 ; Bewertung

Yonex German Open 2012 - Hinter den Kulissen
Vom 28.02.2012 bis zum 04.03.2012 fanden in MĂŒlheim an der Ruhr die Yonex German Open statt. In dem olympischen Jahr, war das Turnier so gut besetzt wie schon lange nicht mehr. Selbst die Top-Stars aus Asien hatten ihr Kommen angekĂŒndigt, um auf die Jagd nach Weltranglistenpunkten zu gehen.



Nachdem Marian und ich (Moritz) uns fĂŒr den Einsatz als Linienrichter beworben hatten, dachten wir, dass es eigentlich sehr entspannt zugehen wird. "So ein bisschen auf die Linie gucken, ach das wird schon". So viel sei vorweg genommen: Die Jungs und MĂ€dels bei den Linienrichtern machen einen sehr guten Job! Man muss die ganze Zeit konzentriert den Ballwechseln folgen und blitzschnell Entscheidungen treffen. Nochmals an dieser Stelle, Hut ab vor der Leistung.
Der erste Tag begann sehr frĂŒh am Morgen. Um 8.00 Uhr hatten wir unser erstes Meeting als Linienrichter. Wir wurden begrĂŒĂŸt und uns wurde sehr schnell klar, dass wir die einzigen sind, die das zum ersten Mal machen. Dementsprechend nervös waren wir auch, als wir zum ersten Mal die Halle gesehen haben. Danach wurden wir eingekleidet. Wir bekamen 3 Shirts, die wir jeweils am Feld tragen mussten. Es dauerte auch nicht lange und wir mussten zu den Qualifikationsspielen das erste Mal als Linienrichter antreten. Am ersten Tag waren wir in 4er Gruppen auf dem Feld. Zwei Linienrichter fĂŒr die "long-lines" und zwei fĂŒr die "base-lines". Bei den ersten Spielen, noch sehr aufgeregt und nervös, dachten wir die ganze Zeit nur "nicht auf meine Linie, nicht auf meine Linie..". Nach ein paar Spielen als „Court Official“ gewöhnt man sich auch daran und wird immer sicherer. Nach insgesamt 88 Spielen war der erste Tag vorbei. Wir beide waren sehr froh, als wir wieder zu Hause waren. Es wurde sehr schnell klar, dass es zwar eine sehr tolle Woche werden wĂŒrde, jedoch auch deutlich anstrengender wird, als wir uns das am Anfang gedacht haben.

Die nĂ€chsten Tage fĂŒhlte man sich schon fast wie ein "alter Hase". Wir waren deutlich selbstbewusster auf dem Feld, was aber auch an dem Team lag. Man hat uns sehr gut integriert und uns immer mit einbezogen. Das letzte "Team-Forming" war dann das Turnier der Linienrichter auf echten Spielfeldmatten. SpĂ€testens nachdem man mit den Leuten auf dem Feld gestanden hat, kannte man sie alle und wir wurden ein eingeschworener Haufen.

Die AtmosphĂ€re in der Halle wurde, je nĂ€her man zu den Finals kam, immer gewaltiger. So haben wir am Halbfinaltag manchmal unser eigenes Wort nicht gehört, so laut waren die Zuschauer. Es war echt sehr genial ein Teil dieses großen zu sein.
Ein absolutes Highlight fĂŒr jeden Badminton-Fan war auch die NĂ€he zu den Spielern.

So stand ein Lin Dan oder ein Lee Yong Dae direkt hinter einem und man konnte sich mit den meisten direkt unterhalten oder Fotos machen:


Auch wenn die Woche sehr anstrengend war, so war es doch eine sehr tolle Woche! Man hat viele interessante Leute kennen gelernt und ordentlich Spaß gehabt.
Es gibt noch so viele Geschichten zu erzÀhlen, die hier keinen Platz finden. Die Yonex German Open sind auf jeden Fall zu empfehlen. Sei es als Zuschauer oder als Offizieller. Alles ist gut organisiert und man kommt auf jeden Fall auf seine Kosten.

Moritz Dahm
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